Shiatsu & TCM in Wien

Ganzheitliche Körperarbeit zwischen Berührung, Regulation und Wahrnehmung

Shiatsu ist eine aus Japan entwickelte Form der Körperarbeit, deren Wurzeln in traditionellen ostasiatischen Gesundheitskonzepten liegen. Charakteristisch sind achtsamer Druck, rhythmische Berührung, Dehnungen und Mobilisationen sowie die Arbeit entlang der im Shiatsu beschriebenen Meridiane.

In der Praxis Lia Kader in 1010 Wien wird Shiatsu als individuell abgestimmte Körperarbeit angeboten und je nach Behandlungsschwerpunkt durch Ampuku, Moxa oder Schröpfen ergänzt.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht ein starres Behandlungsschema, sondern die aktuelle Situation des Menschen – mit Blick auf körperliche Spannung, Atmung, Bauchraum, Belastung, Schlaf und Regeneration.

Was ist Shiatsu?

Das japanische Wort „Shiatsu“ bedeutet wörtlich übersetzt „Fingerdruck“.

Während einer Behandlung wird überwiegend mit Händen, Daumen und Handballen gearbeitet. Ergänzend können sanfte Dehnungen, Mobilisationen und rhythmische Techniken eingesetzt werden.

Im traditionellen Shiatsu spielen die sogenannten Meridiane und das Konzept des Ki eine zentrale Rolle. Diese Begriffe stammen aus traditionellen ostasiatischen Gesundheitsmodellen und sind nicht mit anatomischen Strukturen der modernen Medizin gleichzusetzen.

Heute lässt sich Shiatsu zugleich als intensive Form von Berührung, Entspannung und Körperwahrnehmung verstehen. Die Behandlung wird individuell an die jeweilige Person und den aktuellen Schwerpunkt angepasst.

Shiatsu bei Stress, Erschöpfung & Schlafstörungen

Anhaltende Belastung kann sich auf unterschiedlichen Ebenen bemerkbar machen. Manche Menschen erleben innere Unruhe oder Schwierigkeiten beim Abschalten, andere nehmen gleichzeitig Muskelspannung, Veränderungen der Atmung, einen unruhigen Bauch oder wenig erholsamen Schlaf wahr.

Ein praktischer Vertiefungsbereich innerhalb der angebotenen Shiatsu-Arbeit beschäftigt sich deshalb mit Stress, Erschöpfung, Burnout und Schlafstörungen.

Ruhiger Druck, rhythmische Berührung und eine bewusst entschleunigte Behandlung können dabei einen Rahmen für Entspannung und eine intensivere Wahrnehmung des eigenen Körpers schaffen.

Bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden ersetzt Shiatsu keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung.

Ampuku – japanische Bauchbehandlung

Ampuku ist eine traditionelle japanische Form der manuellen Arbeit am Bauch.

Der Bauch – im Japanischen häufig als Hara bezeichnet – besitzt im Shiatsu eine besondere Bedeutung. Mit differenziertem und angepasstem Druck wird der Bauchraum in die Behandlung einbezogen.

Atmung, wahrgenommene Spannung und die Reaktion des Gewebes können dabei berücksichtigt werden.

Ampuku bildet zugleich eine interessante Verbindung zu einem weiteren Schwerpunkt der Praxis Lia Kader: der abdominalen Körperarbeit.

Dabei ist eine klare Abgrenzung wichtig: Ampuku und die von Lia Kader entwickelte Kader Abdominal Therapie (KAT) sind eigenständige Methoden. Sie beschäftigen sich aus unterschiedlichen Konzepten und Perspektiven mit dem Bauchraum.

Moxa – gezielte Arbeit mit Wärme

getrocknetes Beifußkraut verwendet wird.

Im traditionellen ostasiatischen Verständnis wird Wärme gezielt an ausgewählten Punkten oder Körperregionen eingesetzt. Dabei wird die Anwendung so durchgeführt, dass eine angenehme Wärme entsteht, ohne die Haut zu verbrennen.

Moxa kann – sofern keine Gegenanzeigen bestehen – ergänzend in eine Shiatsu-Behandlung integriert werden, wenn die Wärmeanwendung zum individuellen Behandlungskonzept passt.

Schröpfen als ergänzende Körperarbeit

Beim Schröpfen werden Schröpfgläser auf ausgewählten Körperregionen eingesetzt. Durch den entstehenden Unterdruck entsteht ein lokaler Reiz auf Haut und oberflächliches Gewebe.

Je nach individueller Situation kann Schröpfen beispielsweise im Bereich von Rücken oder Schultergürtel ergänzend zur manuellen Körperarbeit eingesetzt werden.

Druck, Dauer und Auswahl der behandelten Bereiche werden an Gewebe, Hautreaktion und persönliche Verträglichkeit angepasst.

Typische kreisförmige Hautverfärbungen können nach einer Schröpfbehandlung vorübergehend sichtbar bleiben.

Shiatsu für Kinder & Jugendliche

Kinder und Jugendliche können Belastungen anders ausdrücken als Erwachsene. Stress und emotionale Beanspruchung können beispielsweise mit Unruhe, verändertem Schlaf, körperlicher Anspannung oder funktionellen Beschwerden einhergehen.

Ein Bereich der praktischen fachlichen Vertiefung beschäftigt sich deshalb mit der Shiatsu-Arbeit bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere im Zusammenhang mit psychosomatischen Beschwerdebildern.

Die Körperarbeit wird an Alter, Entwicklungsstand und individuelle Situation angepasst.

Bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden von Kindern und Jugendlichen erfolgt Shiatsu ausschließlich begleitend und ersetzt keine kinderärztliche, fachärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Betreuung.

Shiatsu & Frauengesundheit

Auch die Frauengesundheit und Gynäkologie bilden einen Bereich der laufenden fachlichen Vertiefung.

Zyklus, Stress, Schlaf, körperliche Spannung sowie die Wahrnehmung von Bauch- und Beckenregion können miteinander in Beziehung stehen.

Im Shiatsu werden solche Zusammenhänge traditionell anhand von Meridianen und funktionellen Mustern betrachtet. In der praktischen Körperarbeit stehen gleichzeitig die individuelle Wahrnehmung, Entspannung und Reaktion auf Berührung im Vordergrund.

 

Gerade dieser Bereich schafft innerhalb der Praxis einen interessanten thematischen Bezug zur bereits bestehenden Spezialisierung auf abdominale Körperarbeit.

Shiatsu in der Rehabilitation

Ein weiterer aktueller Vertiefungsbereich ist die Anwendung von Shiatsu im rehabilitativen Umfeld.

Menschen während einer Rehabilitation können sehr unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, Belastungsgrenzen und Bedürfnisse mitbringen. Entsprechend muss auch die Körperarbeit individuell angepasst werden.

Im Vordergrund stehen dabei nicht möglichst viele Techniken, sondern eine angemessene Behandlung unter Berücksichtigung der aktuellen Belastbarkeit und Situation.

Shiatsu wird hier als begleitende Körperarbeit verstanden und ersetzt keine ärztlich verordnete Physiotherapie oder medizinische Rehabilitation.

Schwerpunkte im Shiatsu

Die praktische Shiatsu-Arbeit wird durch unterschiedliche fachliche Vertiefungen kontinuierlich erweitert. Dazu gehören derzeit insbesondere:

  • Stress, Burnout & Schlafstörungen
  • Ampuku & abdominale Körperarbeit
  • Kinder & Jugendliche mit psychosomatischen Beschwerdebildern
  • Frauengesundheit – Beschwerden in Gynokology
  • Rehabilitation
  • Moxa
  • Schröpfen/ Schröpfgläser
    Welche dieser Aspekte tatsächlich Bestandteil einer Sitzung werden, richtet sich nach der individuellen Situation.

TCM, Fünf Elemente & moderne Körperbetrachtung

Shiatsu verwendet Begriffe und Modelle, die sich von der modernen westlichen Medizin unterscheiden.

Ki, Meridiane und die Fünf-Elemente-Lehre sind traditionelle Konzepte. Sie sollten nicht mit Nerven, Blutgefäßen, Organen oder anderen anatomisch nachweisbaren Strukturen gleichgesetzt werden.

Innerhalb des Shiatsu können diese traditionellen Modelle jedoch als Orientierung für die Gestaltung einer Behandlung dienen.

Gleichzeitig können Kenntnisse über Anatomie, Bewegung, Atmung und körperliche Funktionen eine moderne Perspektive ergänzen.

So bleibt die traditionelle Herkunft des Shiatsu erhalten, ohne traditionelle Erklärungsmodelle als wissenschaftlich gesicherte medizinische Mechanismen darzustellen.

Wie läuft eine Shiatsu-Behandlung ab?

Vor der ersten Behandlung werden aktuelle Beschwerden, persönliche Bedürfnisse und mögliche gesundheitliche Besonderheiten besprochen.

Ergänzend kann die TCM-Fünf-Elemente-Analyse zur Vorbereitung und Orientierung eingesetzt werden.

Die eigentliche Behandlung wird anschließend individuell gestaltet. Je nach Schwerpunkt können neben Shiatsu auch Ampuku, Moxa oder Schröpfen eingesetzt werden.

Nicht jede Methode ist für jede Person oder jede Situation geeignet. Die Auswahl erfolgt daher individuell.

Shiatsu & TCM in 1010 Wien

Die Shiatsu-Behandlungen finden in der Praxis Lia Kader am Franz-Josefs-Kai 29, 1010 Wien, in unmittelbarer Nähe zum Schwedenplatz statt.

Zum Angebot gehören Shiatsu, Ampuku, Moxa und Schröpfen sowie individuell ausgewählte Kombinationen dieser Anwendungen.
Termine finden ausschließlich nach persönlicher Vereinbarung statt.

Für Fragen oder eine Terminvereinbarung können Sie Lia Kader direkt über

WhatsApp kontaktieren.

Lia Kader Therapien

Adresse

Franz Josef Kai 29.
1010- Wien

Öffnungszeiten

MO-SO 07:00-20:00 Uhr 
nur nach Terminvereinbarung

Parken

Parkhaus Franz Josefs Kai - BOE Parking ist gleich vor der Tür

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